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Studierende - Eintauchen ins echte Leben

In unserem Projekt tauchst du ein in echte Lebensgeschichten. Du lernst, wie man Patient:innen und Familien empathisch begleitet, barrierefrei kommuniziert und die Lebenswirklichkeit hinter der Erkrankung erfragst. Denn das Leben mit chronischer Erkrankung oder Behinderung ist vielschichtiger als nur die Diagnose. Praktische Erfahrungen jenseits von Diagnosen bereichern deine Ausbildung und bereiten dich auf eine ganzheitliche Versorgung vor.

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Kern des Projektes


Kern des Projektes ist die Erstellung eines Films über chronisch erkrankte Kinder und ihre Familie. Ausgerüstet mit Videokameras führen jeweils zwei Studierende ein Interview mit dem Kind und/oder dessen Familie. Im Anschluss schneiden sie daraus einen Film.


Wer kann teilnehmen?

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Unser Projekt richtet sich an Studierende von Gesundheitsberufen.

Was lerne ich bei diesem Projekt?

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  • Umgang mit chronisch kranken Kindern und ihren Familien
  • Gesprächsführung mit Patient*innen
  • Auseinandersetzung mit meiner eigenen Einstellung zu chronischen Erkrankungen und Behinderungen
  • Einfühlungsvermögen - eine Erkrankung ist mehr als nur die Diagnose
  • Reflexionen
  • Feedback geben und nehmen
  • Teamarbeit
  • Verständliche Darstellung von komplexen Diagnosen

Ablauf des Projektes




In Bonn wird das Projekt als Wahlfach angeboten, das immer im Sommersemester stattfindet. Es besteht aus vier Seminaren, die z.T. online stattfinden, sowie einem eLearning. Die Studierenden werden vorbereitetet, begleitet und betreut von einem multiprofessionellen Projektteam. Dieses vermittelt auch den Kontakt zu den Patient*innen und deren Familien.

Das Projekt "Meine Geschichte für dich" ist als Wahlfach I&II Teil des Lehrangebots des Zentrums für Kinderheilkunde und begrüßt Studierende klinischer und vorklinischer Semester. Gefördert wird es durch die Walter und Marga Boll-Stiftung und die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Vor dem Filmdreh erfolgt eine Vorbereitung in Seminaren und mittels eLearning, wobei sich die Studierenden mit der eigenen Einstellung zu Krankheit, Gesundheit und Behinderung auseinandersetzen, Praktiken der Sozialanamnese und Interviewtechniken kennenlernen und im Umgang mit Kamera und Schnittprogramm geschult werden.

Der Dreh findet auf den Stationen  der Kinderklinik statt. Zum Abschluss reflektieren die Teilnehmenden ihre Erfahrungen in der Gruppe. Das Semester endet jeweils mit einer Filmpremiere für alle Beteiligten. Die Darsteller:innen erhalten einen Oscar und die erstellten Filme werden dem Publikum präsentiert - für Popcorn und Softdrinks ist gesorgt.


Im Masterstudiengang Advanced Practice Nursing (APN) am Medizinischen Campus Homburg, der Universität des Saarlandes ist das Projekt als verpflichtendes Seminar curricular verankert und integraler Bestandteil der akademischen Qualifizierung auf APN-Niveau. Der Schwerpunkt liegt konsequent auf  der Patientenzentrierung, professioneller Beziehungsgestaltung und der reflexiven Auseinandersetzung mit individuellen Krankheits- und Versorgungserfahrungen.

Das Seminar wird über das Semester hinweg in Onlineformaten durchgeführt und durch digitale Lernmaterialien ergänzt. Die Studierenden werden von einem pflegewissenschaftlich Lehrteam begleitet. Im Zentrum steht die Begegnung mit den Bedürfnissen der Patient:innen und, je nach Versorgungssetting, auch mit Angehörigen, um subjektive Perspektiven auf Krankheit, Pflege und Versorgung sichtbar zu machen.

Vor der praktischen Projektphase setzen sich die Studierenden in vorbereitenden Seminaren mit Konzepten der Patientenzentrierung, narrativen Ansätzen in der Pflege, ethischen Fragestellungen sowie mit kommunikativen Kompetenzen auseinander. Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Anbindung an die klinische Praxis. Zum Abschluss reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen strukturiert im Plenum und ordnen diese in ihr professionelles Selbstverständnis als Advanced Practice Nurse ein. Den Abschluss des Semesters bildet eine gemeinsame Filmpremiere in einem Kino in Homburg. Eingeladen sind neben den Studierenden auch interprofessionelle Kommiliton:innen, die beteiligten Patient:innen sowie deren Familien. Die entstandenen Filme werden in einem geschützten Rahmen präsentiert und wertschätzend gewürdigt. Im Mittelpunkt steht die Anerkennung der erzählten Geschichten und der gemeinsame Austausch. Für eine angemessene Kino-Atmosphäre ist gesorgt.